Beim Burg Geflüster auf Burg Schlaining verbinden hunderte Lichtskulpturen, Projektionen und eine Konturbeleuchtung die historische Burg mit zeitgemäßer Lichtkunst. Erlebniskino, NEON Wunderraum und eine interaktive Kürbisjagd mit Highscore ergänzen das Programm; Tickets gibt es digital über Fever.
Licht, Projektion und Interaktion: Was in Museen und Erlebniswelten längst zum Repertoire gehört, kommt diesen Herbst in eine historische Burg. Beim „Burg Geflüster auf Burg Schlaining“ verwandelt Burgenland Tourismus die Friedensburg in Stadtschlaining von 15. Oktober bis 1. November 2026 in eine inszenierte Erlebniswelt. Laut Veranstalter treffen dort „historische Mauern auf faszinierende Lichtinszenierungen, mystische Wesen und jede Menge Halloween-Spaß“. Ein Blick darauf, wie Lichtkunst und digitale Elemente das Erlebnis prägen – und wie unkompliziert der Besuch vom Ticket bis zum Erinnerungsfoto funktioniert.
- Termine: 15. bis 18. Oktober sowie täglich von 22. Oktober bis 1. November 2026, 16 bis 21 Uhr, letzter Einlass 19.30 Uhr.
- Hunderte Lichtskulpturen, magische Projektionen, kilometerlange Lichterketten und eine temporäre Konturbeleuchtung der gesamten Burg.
- Erlebniskino mit eigens produziertem Animationsfilm, NEON Wunderraum und interaktive Kürbisjagd mit Highscore.
- Tickets digital über Fever und die Fever-App, ein Ausdruck ist nicht nötig.
Eine Burg als Leinwand
Das auffälligste Element ist die Burg selbst. Eine temporäre Konturbeleuchtung zeichnet die Silhouette der Friedensburg nach; laut Presseaussendung lässt sie „die gesamte Burg in einem besonderen Licht erstrahlen und schafft eine einzigartige Atmosphäre“. Im Inneren und im Burghof setzen hunderte Lichtskulpturen und kilometerlange Lichterketten die Akzente, dazu kommen magische Projektionen auf den historischen Mauern. Der Reiz liegt im Kontrast: jahrhundertealte Architektur, die mit zeitgemäßer Lichtgestaltung neu erzählt wird.
Burgenland Tourismus bezeichnet das Burg Geflüster als „das neue Halloween-Lichtspektakel“. Der Ton ist dabei bewusst familienfreundlich. Laut Presseaussendung steht „nicht der pure Grusel im Mittelpunkt, sondern ein stimmungsvoller Mix aus Licht, Magie, Unterhaltung und ein bisschen Gänsehaut“.
Kino, Schwarzlicht und Highscore
Mehrere Stationen verbinden Licht mit digitalen Medien. Im Erlebniskino läuft ein eigens für das Event produzierter Animationsfilm über das Burggespenst Schlaini. Die Lichtinszenierung im Raum ist auf die Handlung abgestimmt, sodass Film und Umgebung zusammenspielen. Im NEON Wunderraum wird Schwarzlicht zum Gestaltungsmittel: Farben und Formen leuchten, wo das Auge sonst Dunkelheit erwartet.
Spielerisch wird es bei der „wilden Kürbisjagd“. Besucherinnen und Besucher zielen mit Bällen auf Kürbisse, die auf eine Leinwand projiziert sind. Jeder Treffer bringt Punkte, die zu einem Highscore addiert werden – ein Prinzip, das man aus interaktiven Installationen kennt und das hier Familien, Freundesgruppen und Teams gleichermaßen anspricht. Laut Presseaussendung gehören außerdem ein UV-Labor, ein Hexenkessel, Walking Acts sowie Feuer- und Akrobatikshows zum Programm.
Analog bleibt auch dabei
Nicht alles ist Bildschirm und Projektion. In der Kinderwerkstatt basteln Kinder Holz-Ornamente oder gestalten Ausmalbilder, die sie mitnehmen dürfen. Bei der Turmführung, buchbar um 2 Euro Aufpreis zu den Startzeiten 16.30, 17, 17.30 und 18 Uhr, geht es mit kleinen Lampen hinauf zur Aussichtsplattform; unterwegs erzählt der Turmführer von der Geschichte der Burg und von Ritter Baumkircher. Ab 16 Uhr schließt das Eventticket zudem die Ausstellungen der Friedensburg ein.
Vom digitalen Ticket zum Erinnerungsfoto
Auch der Besuch selbst ist digital organisiert. Tickets gibt es über die Plattform Fever, in der Fever-App oder an der Abendkassa; ein Ausdruck ist laut FAQ nicht nötig. Die Tickets gelten für einen bestimmten Tag, der beim Kauf gewählte Zeitslot ist aber nicht bindend – innerhalb der Öffnungszeiten ist der Eintritt jederzeit möglich. Wer sich nicht auf einen Tag festlegen will, wählt das Flexticket um 5 Euro Aufpreis. Tagestickets kosten 21 Euro für Erwachsene ab 15 Jahren und 15 Euro für Kinder ab vier; Kinder unter vier sind frei.
Wer den Abend festhalten möchte, kann das tun: Private Fotos und Videos sind ausdrücklich erlaubt. Die Walking Acts im Burghof sind laut Veranstalter sogar dafür da, mit den Gästen für Erinnerungsfotos zu posieren. Lichtskulpturen, Schwarzlicht und die beleuchtete Burgsilhouette liefern dafür reichlich Motive – am besten mit einem Smartphone, das bei wenig Licht gut zurechtkommt.
Anreise
Die Friedensburg liegt in Stadtschlaining im Südburgenland. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es laut FAQ etwa aus Wien mit dem Bus B01 nach Oberwart und weiter mit der Linie 85 bis zur Haltestelle „Stadtschlaining Hauptplatz“, von dort sind es rund zwei Gehminuten. Rund um die Burg gibt es kostenlose Parkplätze und zwei E-Ladestationen.
Fazit
Das Burg Geflüster zeigt, wie Lichtkunst, Projektion und spielerische Interaktion einen historischen Ort neu erlebbar machen – ohne die Burg selbst aus dem Blick zu verlieren. Alle Stationen im Überblick finden sich bei den Stationen beim Burg Geflüster.



















